Kurzurlaub für die Seele

MPS Weil I (Mai 2016)

Das MPS Weil I (und damit unser Saisonstart) ist nun auch Geschichte. Es war schön. Es war lustig. Es war anstrengend. Es war……..

Freitag

Am Freitag hatte ich theoretisch arbeitsfrei und es gab noch so einiges zu erledigen. Geplant war aber eigentlich gemütlich bis mindestens 8 Uhr, lieber sogar 9 Uhr zu schlafen. Da ich um kurz vor Sechs schon „Ping“ hellwach war, kam es dann alles etwas anders. Ich habe noch schnell eine lange Weste mit dekorativer Schnürung über der Brust gefertigt. Das Hellgrau, mit welchem ich die Weste einfärben wollte, war dann eher kotzbraun. Also nochmals ein Farbgang, dieses Mal wurde es ein sehr schönes aber auch relativ dunkles Grau. Dieser zusätzliche Arbeitsschritt verhinderte aber, dass ich die Weste ganz fertig stellen konnte, sie blieb deshalb ungesäumt, was Dank des Abzickzackens gar nicht weiter auffiel.
Gwen war am Mittag schon vorausgefahren, da ich Abends noch Therapie hatte (reden wir nicht darüber). Als ich dann endlich mit dem öV und nach einem langen Fussmarsch bei der Campside angekommen und meine Schuhe losgeworden war, kam mich auch schon Gwen holen. Sie hatte nette Bekanntschaft gemacht und so verbrachten wir den Abend in gemütlicher Runde um das Lagerfeuer.

Samstag

Wir stellen fest, Kaffee und Porridge zu kochen benötigt viel Zeit. Vor allem mit nur einer Kochmöglichkeit.
Nicht ganz pünktlich trafen wir uns mit unseren neuen Bekannten vor dem Einlass zum MPS. Ebenfalls nicht ganz pünktlich wurde das Gelände dann geöffnet und wir durften hinein. Nach einem sehr abgekürzten Rundgang trafen wir an unserer Lieblingsschenke, dem „Schwarzen Kater“ ein, wo wir praktisch sofort erkannt wurden. Mit einem Krug Himbeerbrause Spezial vor der Nase, dem Wind in den Haaren und den ersten Dudelsackklängen in den Ohren stellte sich langsam das Gefühl von Heimat ein. Ja, wir waren angekommen. Wir waren dort, wo wir hingehören und uns wohlfühlen. Unser Kurzurlaub für die Seele hatte begonnen.
Wir hatten uns eigentlich Einiges vorgenommen für dieses Wochenende und dann doch nicht gemacht. Dafür machten wir andere Dinge, die wir so nicht auf dem Plan gehabt hatten. Unter anderem lauschten wir der äusserst amüsanten Märchenstunde, wo der Hässliche Hans zig Schweizer Märchen und Legenden zusammenwürfelte und neben Heidi, dem Teufel und dem Pistolenmann auch eine rassistische Ziege mitspielen durfte.

 

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Bruder Rektus gibt die Heidi

 
Natürlich durften Besuche bei den vielen Konzerten nicht fehlen. Neben Rapalje und Saor Patrol hörten wir vor allem Metusa. Deswegen schulde ich euch auch noch einen Nachtrag zu meiner Rezension: Live finde ich den Song Dreckfresser echt der Hammer, viel besser als auf einen Silberling gepresst.
Gwen und ich weihten an diesem Abend noch das Tortuga Inn ein und ich denke, wir werden noch öfters da zu finden sein. *unschuldig pfeif*

Sonntag

Wie meistens an den MPS-Sonntagen war Gwen vor mir auf den Beinen und so wartete nach meinem ToiToi-Besuch frischer Kaffee auf mich. Herrlich!
Nach einem einfachen Frühstück packten wir unsere sieben Sachen so weit es ging zusammen und machten uns anschliessend wieder auf den Weg aufs Gelände. Wir liessen den Tag eher ruhig angehen, genossen einfach die Atmosphäre und das Wohlfühl-Gefühl. Der einzig wirklich fixe Termin war die Morgenmesse des Bruder Rectus. Herrlich wie immer, nur der Tod war wie immer beleidigt, schliesslich hat er während dem MPS ja Zwangsurlaub.

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Armer Tod!

Die eine oder andere Himbeerbrause Spezial durfte natürlich nicht fehlen, aber auch sonst gönnten wir uns durchaus einige kulinarische Köstlichkeiten.

 

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Lecker Essen

Im Laufe des Nachmittags entschieden wir uns, dann doch nach Hause zu fahren. Schliesslich wartet ab Samstag das nächste grosse Abenteuer auf uns. Also ging es zurück zum Zelt. Während Gwen das Auto holte, räumte ich unsere Sachen aus unserer 3-Zimmer-Wohnung und begann mit dem Abbau derselben. Das Einladen ging dann nach anfänglichem Zögern relativ fix und so machten wir uns noch vor dem grossen Regen auf den Heimweg.
Daheim wurden wir natürlich schon sehnsüchtig erwartet. Obwohl es nicht zu unseren Lieblingspunkte auf der MPS-Tagesordnung gehört, war das Ausladen auch recht schnell erledigt und so konnten wir noch die letzten Sonnenstrahlen des Abends geniessen.

 

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