You shall not pass

Wortwörtlich, doch dazu später mehr.

Wie ich euch erzählt habe, hat mich am MPS-Samstag eine fiese Kopfschmerzattacke erwischt. Dank der Chemiekeule konnte ich aber gut schlafen und bin am Sonntag erholt erwacht.
Nachdem ich den WhatsApp-Marathon von Svea und Gwen nachgelesen hatte, bin ich so langsam in die Gänge gekommen. Morgentoilette, erste Dinge packen, Hunger bekommen; was so zu einem Sonntag auf der Campsite dazu gehört. Irgendwann habe ich dann doch Gwen auch noch aus dem Bett geschmissen. Wir entschieden uns gegen Porridge zum Frühstück und futterten die oberleckeren Coockies und Nussecken von Svea *träum*
Im Anschluss wurden wir richtig fleissig: Packen, Abbauen, Auto um- und einräumen, meinen Geldbeutel panisch suchen und wiederfinden, in Richtung MOS-Gelände marschieren, Freunde treffen und dann, kurz vor dem Eingang merken, dass Gwens Beutelchen mit Jahreskarte und allen Ausweisen weg ist. Verd……! Also gingen wir zurück zum Auto und drehten alles von zuunterst nach zuoberst und umgekehrt. Nichts!
Unsere letzte Hoffnung war das Goldzelt. Aber Gwen kommt ohne Ausweise ja nicht auf das Gelände.
Ich also wieder rein ins Spektakel und einmal quer durchmarschiert. Dann schon von weitem die Erleichterung. Das Beutelchen lag auf einem Tisch im Goldzelt. Trotzdem natürlich höflich gefragt, mich ausgewiesen und mich dann auch noch ein paar Momente mit den wirklich sehr netten Damen dort unterhalten. Dann marschierte ich mit Gwens Leben Ausweisen zurück zum Eingang. Unterwegs versuchte ich, sie telefonisch zu erreichen und habe mich tierisch geärgert, weil sie nicht ran ging. Nachdem ich dann statt der Schweizer die Deutsche Nummer gewählt hatte, klappte aber auch das. Wir gingen dann nochmals kurz zum Goldzelt, um uns zu bedanken und nach dem Finder zu erkundigen. Leider hatte die nette Person weder Name noch Kontaktdaten hinterlassen. Solltest du also zufälligerweise meinen Blog lesen: Vielen lieben Dank, deine Ehrlichkeit hat uns einigen Ärger erspart. Bald darauf hiess es aber doch Abschied nehmen von Dortmund II.

DSCN0658.JPG
Blick über den See zum Heerlager – MPS Dortmund II (2016)

Wir verabschiedeten uns von unseren Freunden, genossen noch einen Hanffladen zum Mittagessen und machten uns auf den Weg in Richtung Auto. Der letzte Weg führte wie immer zum Schwarzen Kater, wo wir ebenfalls tschüss sagten.

 

Dann waren wir auch schon wieder auf dem Weg in Richtung Heimat. Unterwegs nahmen wir noch 2 Staus sowie eine Zollkontrolle mit bevor wir dann gegen 23 Uhr müde aber glücklich daheim ankamen. Wir beschlossen, nur noch das Wichtigste auszuladen, also uns. Der Rest musste bis Montag warten.

Es war ein grossartiges Wochenende und für mich der perfekte Urlaubsabschluss. Ich habe viele tolle Menschen (wieder) getroffen, einige wenige Menschen leider verpasst und bin nun neuerdings auch noch Pirat bzw. Privateer.

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