You and Me and the Devil makes….

…. a lot.

Es war einmal, im August 2014 im Grossraum Bodensee…. Genauer gesagt war es auf dem MPS in Aach…. Das Wetter war nicht berauschend, aber ok. Gwen und ich betraten das Festivalgelände von den Parkplätzen her kommenden bei der Folkbühne. Schon von weitem sahen wir auf die – damals noch relativ kleine – Bühne und wunderten uns. Was zum Teufel machten all die vielen Leute da oben? Die hatten ja keinen Platz! Die würden doch nicht etwa…? Aber sie taten es – und wie. Die 13 schmutzigen und zerlumpten Menschen legten los und rissen uns mit ihrem Piraten-Folk-Rock-Punk mit. Schon nach den ersten Songs war klar, von dieser Band wollen wir mehr hören und nach dem ersten Set erstand ich dann auch die CD. Ab da wussten wir, mit wem wir es zu tun haben. Also, eigentlich wussten wir nur, dass Ye Banished Privateers gespielt hatten und der Verkäufer ausschliesslich Englisch sprach. Ich stopfte die erstande Platte Songs and Curses in meine Gürteltasche und das war es dann an dem Tag auch schon mit YBP. Da wir uns dann eher im unteren Teil des Geländes aufhielten und Metusa hörten, gerieten die Piraten bei uns so ein bisschen in den Hintergrund.

Erst zu Hause, ein paar Tage später, geriet mir die CD wieder in die Finger und ich begann zu recherchieren. Bald hatte ich mehr Infos zusammen und schaute mir im Netz auch das eine oder andere Video der schwedischen Truppe an. Live gefielen sie mir nämlich Einiges besser als auf der CD. Versteht mich nicht falsch, die CD ist wirklich gut. Aber sie transportiert halt die Stimmung des Live-Auftritts nicht in die heimische Stube. Von daher schwand mein Interesse bald wieder.

Als dann die Saison 2015 näher rückte und Der Drache Daselbst das Programm für die einzelnen MPS-Verantstaltungsorte bekannt gab, tauchten Ye Banished Privateers wieder auf meinem Radar auf. Wieder war ich von der Stimmung der Live-Auftritte fasziniert, zögerte aber noch, das zweite Album The Legend Of Libertalia zu kaufen.

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Shameless Will am MPS Dortmund II (2016)

Schlussendlich rang ich mich dazu durch, auch mit dem Hintergedanken, dass eine „kleine“ Band viel eher auf CD-Verkäufe angewiesen ist, als die grossen internationalen Superacts und ich mein Geld auch schon dümmer ausgegeben hatte. Und was soll ich sagen, ich habe den Kauf nicht bereut! Die CD ist nochmals ein ganzes Stück besser als meine erste Scheibe und lief auf der Heimfahrt und die ersten Tage daheim praktisch non-stop.

 

Von da an versuchte ich, die Band etwas im Auge zu haben und zumindest 1 bis 2 Konzerte auf dem MPS mitzunehmen. Das Problem war bzw. ist bis heute ja, dass Ye Banished nicht so häufig in meiner Region unterwegs sind, da ihre Heimatstadt Umeå nicht gerade um die Ecke liegt.

Beim Karibik-MPS Weil II liess ich mich dann sogar zu einem T-Shirt Kauf überreden, obwohl mir das Shirt eigentlich ein ganz kleines bisschen zu eng war. Was soll ich sagen, mittlerweile passt es perfekt.

 

Wer die Gelegenheit hat, die Truppe live zu erleben, sollte sich das nicht entgehen lassen. Die Stimmung auf und vor der Bühne war bisher immer grossartig und ich hatte viel Spass.

Neben der weiter oben verlinkten Homepage findet ihr die sympathischen Chaoten natürlich auch bei Facebook, Twitter (kaum betreut) und Instagram.
Wer sich weiter für Ye Banished Privateers interessiert, der sollte sich auch die Fangruppe Privateers of Libertalia ansehen und die Aufnahme in die Gruppe beantragen.

Ein Kommentar zu „You and Me and the Devil makes….

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