Von Auren, Drachen und Schokolade 

Schon vor einigen Tagen hatte mein Schwager gefragt, ob wir nicht endlich seine Frau mal wieder an ein MPS mitnehmen würden. Natürlich erklärten wir uns bereit dazu. Nachdem einige kindliche Missverständnisse aus dem Weg waren – Schwager und ich überstimmten Schwesterchen (sie hatte ein kinderfreies Wochenende verdient), ging es ans Organisatorische. Schwager brachte am Donnerstag das Gepäck von Schwesterchen vorbei, da wir mein Auto noch beladen mussten.

Am Freitag Mittag brachen Gwen und Schwesterchen Richtung Weil auf. Ich nähte noch einen zweiten Rock, bevor es gegen Abend zur Therapie ging. Nachdem ich zu Hause nochmals geduscht und die Katzen versorgt hatte, fuhr ich mit den Öffentlichen ebenfalls nach Weil. Ich entschied mich gegen ein Taxi und marschierte die rund 30 Minuten zur Campsite. Dort entdeckte ich schnell unsere kleine Zeltstadt, neben meiner Schwester waren diesmal auch Lady Fluffington mit Anhang mit von der Partie. Ich deponierte erstmal mein Gepäck und wartete auf Schwesterchen. Gemeinsam gingen wir zur WoMo-Campsite, wo unsere Freunde um ein Lagerfeuer sassen. Es wurde ein lustiger Abend mit Met, netten Gesprächen und viel Gelächter. Entsprechend spät kehrten wir zum Zelt zurück.

Am Samstag Morgen dauerte es ein Weilchen, bis wir alle bereit waren. Dann aber begaben wir uns zum Gelände, wo unser Weg traditionel als erstes bei der Taverne zum Schwarzen Kater vorbei führte. Wie immer stand zuoberst auf dem Plan die Himbeerbrause spezial. Diesesmal hatten wir aber noch eine dringendere Agenda. In Dortmund meinte der Chefkater, da wir sozusagen an der Quelle wohnen würden, wir dürften ihm durchaus mal Schokolade mitbringen. Er möge ja Ovo-Schoki. Na gut, das ist zwar keine Schokolade, aber wir wollen das Mal gelten lassen. Also besorgten wir Ovo Sport, Ovo-Schokolade und dann noch einige Sorten richtige Schoki. Die strahlenden Augen der Kater-Mitarbeiter waren das viele schleppen definitiv wert. Nach einem ersten Krug Himbeerbrause spezial erkundeten wir das Gelände und schnabulierten die ersten Köstlichkeiten, als Schwesterchen plötzlich meinte, sie würde ganz verschwommen sehen. Nachdem erste Massnahmen keine Besserung brachten (Essen gegen Zuckertief), brachte ich sie zu den Sanis. Diese meinten nach diversen Untersuchungen und Befragungen, dass es sich vermutlich um eine Migräneaura handeln dürfte. Unsere gesamte Familie hat zwar Migräne, aber bisher ohne Aura, daher sind wir gar nicht darauf gekommen. Man riet uns, nach Hause zu fahren. Nun ja, soll es das schon gewesen sein. Schwesterchen beschloss dann, sie würde sich im Zelt hinlegen, Schmerzmittel nehmen und ein paar Stunden schlafen. Gwen und ich brachten sie also zum Zelt, versorgten sie mit allem Notwendigen und gingen dann zurück zum Gelände.

Durch den „Umweg“ verpassten wir leider einen grossen Teil der Märchenstunde, aber Familie geht halt vor. Daher war der nächste grosse Programmpunkt das Nachmittagskonzert von SaMo. Da wir zu früh dort waren, feierten wir zu Koenix ab. Diesmal hielten auch deren Istrumente zusammen, nicht wie vor einem Jahr beim Karbik-MPS Weil II.
Wie meistens bei den Konzerten waren wir ganz weit vorne zu finden, so hatte ich Gelegenheit, einige wirklich grandiose Fotos zu schiessen. Diese sind auf meiner Facebookseite im Album zu Weil II zu finden.

Im Anschluss an das Nachmittagskonzert, waren die SaMo’s wie immer beim Merchstand zu finden, wo sie Autogramme gaben, sich knipsen liessen und Fragen beantworteten. Aurja vom Wasserfall hatte schon lange einen Plan ausgeheckt, um während dieser Zeit etwas „anzustellen“, traute sich aber nicht. Sie hatte nämlich für den Frontflummi, der wohl auch eine riesige Naschkatze ist, eine Tüte Gummibärchen nackte Zuckerschönheiten besorgt. Wir fassten den Auftrag, ihm diese Tüte zu übergeben und dabei albern zu kichern. Gegen Ende der Autogrammstunde hatte Alea dann auch endlich ein bisschen Luft und wir überreichten ihm die süssen Damen. MPS Weil II_Samstag.2016 17-54-44 Das alberne Kichern haben wir aber „dummerweise vergessen“. Gerüchten zu Folge, soll die Tüte bei Ende der Autogrammstunde bereits halb leer gewesen sein. Offenbar hat er die bunten Ladies gerne vernascht 😉

Ich ging dann zurück zum Zelt, um nach Schwesterchen zu sehen. Die anderen enterten Askans Taverne und kippten diverse Maracuja-Shots. Lady Fluffington war bereits so angeschickert, als Schwesterchen und ich dazustiessen, dass sie begann, mit meinem Taschendrachen zu flirten. Das Zeug ist aber auch äusserst lecker, wenn auch extrem süss. Daher war nach einem Shot für mich auch definitv Schluss. Dafür wollte ich noch etwas Geld unter die Markthändler bringen. Gwen und Schwesterchen beschlossen, mich zu begleiten und auch Titania mit ihrem Liebsten schlossen sich uns an. Was soll ich sagen, die beiden sind wohl sehr Schmuck-interessiert *hust* und so besuchten wir mehr Schmuckstände als normalerweise während der ganzen MPS-Saison 😀

Bald schon war aber wieder Zeit für das Nachtkonzert von SaMo. Da es vor der Bühne bereits sehr voll war und Schwesterchen ja auch erst gerade wieder auferstanden, sozusagen, beschlossen wir, das Konzert von hinten zu geniessen. Wir fanden auch einen freien Tisch und genügend Hocker und machten es uns gemütlich. Gwen und Titania stürzten sich aber dann doch noch ins Gewühl. Wir genossen das Konzert trotz der Distanz zur Bühne. Insbesonder die wieder grossartige Feuershow kommt von hinten einfach besser zur Geltung.
Nach der Show hörten wir vom Fetten Fass her Dudelsackmusik, Koenix spielte unplugged für uns auf. Es war grossartig, vor allem als dann noch Alea und Elsi mit ihren Säcken dazu stiessen und die ganze Truppe rüber zur Drachenschenke marschierte. Dort war aber leider schon nach einem Lied Schluss. Warum wissen wir auch nicht, ich vermute es hat etwas mit der Spätheit des Abends und der Lautstärke der vielen Marktsäcke zu tun….

Wegen eines kommunikativen Missverständnissen gingen Schwesterchen und ich dann ohne Gwen zum Zelt zurück, wo wir noch ein gutes Weilchen quatschten, bevor wir dann in die Schlafsäcke krochen. Gwen war noch bei Titania hängen geblieben, wie sie mir dann am Sonntag Morgen erzählte.

 

 

 

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