Warum Gwen mit CD’s beworfen wurde…

…und andere Begebenheiten des MPS Karlsruhe 2016.

Ok, es war nur ein CD. Aber lustig war es trotzdem. Doch dazu später mehr.

Am 23. und 24. Juli gastierte das MPS in Karlsruhe. Für Gwen und mich war es natürlich Ehrensache, dahin zu fahren. Obwohl wir schon letztes Jahr dabei waren, war es in diesem Jahr eine doppelte Premiere. In Karlsruhe hat das MPS leider keine eigene Campsite. Vergangenes Jahr waren wir deshalb auf einem Campingplatz und haben uns den Hintern abgefroren. Dieses Jahr entschieden wir uns, in einem Hotel zu übernachten. Die Kosten für eine Nacht im Hotel sind ungefähr gleich hoch wie zwei Nächte auf dem Campingplatz. Ausserdem wurde im letzten Jahr am traditionellen Standort des MPS, dem Schlosspark, die 300-Jahr-Feier der Stadt Karlsruhe abehalten. Deswegen musste das MPS im Otto-Dullenkopf-Park durchgeführt werden. Dieses Jahr fand es wieder im Schlosspark statt. Das Gelände ist wunderschön, mit vielen Bäumen und im Hintergrund das Schloss Karlsruhe.2016_MPS_Karlsruhe-001.jpg

Da wir dieses Jahr ein Hotelzimmer gebucht hatten, fuhren wir erst am Samstag nach Karlsruhe. Am frühen Morgen ging es los, so dass wir um kurz nach 10 Uhr im Hotel am Markt eintrafen. Die Zimmer waren zwar noch nicht bereit, doch wir durften bereits das Gepäck einstellen und den Schlüssel übernehmen. Umgezogen waren wir schon, bzw. Gwen musste nur noch das Oberteil wechseln. Während sie sich zu diesem Zweck auf die Toilette begeben hatte, traf Aurja vom Wasserfall mit ihrer Freundin ein. Nach ausführlichem Geknuddel machten wir vier uns auf den Weg zum Gelände. Unterwegs sammelten wir noch unser „Findelkind“ ein.
Nach dem Einlass führte unser Weg wie immer als Erstes zur Taverne Zum Schwarzen Kater, wo wir mit Johannisbeerlikör begrüsst wurden. Danach ging es weiter zum Zuber der Wölfin, bei der wir für später eine Sitzung gebucht hatten. Die Gebühr für diese Sitzung galt es zu entrichten. Schliesslich aber eilten wir zur Morgenmesse des Bruder Rectus. Wie immer gab es die wichtigsten Infos zum MPS, zum Beispiel wo das Goldzelt zu finden ist, bevor dann traditionell ein Sünder geteert und gefedert wurde. Diesesmal traf es Gimli von der MPS Wache. Der Kerl hatte in der Nacht zuvor zu tief in den Bierhumpen geschaut und dann in betrunkenem Zustand das ganze Bier wieder ausgekotzt. So etwas gehört natürlich bestraft und so wurde der „Saukerl“ ausgiebigst geteert. Besonders intensiv wurde der Bart eingesaut eingestrichen, bevor die Schwestern Kama und Sutra dann die Federn festpappten. Den weiteren Tag verbrachten Gwen, Findelkind und ich mit Musik, Gesprächen und allerlei Kulinarischem. Zwischenzeitlich trafen wir uns noch mit der Totentänzerfamilie, bevor Gwen und ich Findelkind dann zu seinem ersten Drehleierworkshop bei Alex Zwingmann brachten. 2016_MPS_Karlsruhe-027.jpgDa Gwen die Drehleier liebt, von Alex‘ Workshops begeistert ist und er noch Plätz frei hatte, hatte ich plötzlich 1 1/2 Stunden freie Zeit. Diese Zeit nutzte ich, um einige „Randgeschehnisse“ zu besuchen und zu fotografieren. So besuchte ich unter Anderem die Fechtkampfgruppe Fictum, den Kraftjongleur Rapalli sowie das Bruchenballturnier und schoss einige Fotos. Diese sind in Kürze auf meiner Facebook-Seite zu finden.
Nachdem ich Gwen und Findelkind mit Ach und Krach von Alex weglotsen konnte, ging der Abend weiter, wie der Nachmittag angefangen hatte. Musik, Gesprächen, Gelächter, gutes Essen und Trinken und einfach viel Spass. Dazwischen hüpften wir noch schnell in den Zuber – ein Erlebnis, das ich wirklich nur jedem empfehlen kann – und so wundert es wohl niemanden, dass wir erst um halb vier Uhr morgens in unsere viel zu weichen Betten fielen.

Der Sonntag startete bereits wieder um 10 Uhr morgens, mussten wir doch rechtzeitig fertig sein, um das Hotelzimmer zurückzugeben. Gwen und ich brachten unsere Gepäck zum Auto, dann ging es auf zum Gelände. Erster und wichtigster Tagespunkt: Kaffee bzw. die Versorgung mit diesem. Dann ging es weiter zur Morgenmesse. Diesemal wurde Henne von Metusa Opfer von Bruder Rectus für seine Sünden bestraft und zwar zu Recht. Am Vortag musste der Saitenreiter nämlich während des ersten Songs des Nachmittagssets nicht nur Gitarre spielen, sondern auch als Taktgeber fungieren. Was war passiert?
Lassen wir doch den Tod erzählen:

„Und wie der Henne da schlafend hinter der Drachenschenke auf der Liege lag, bin ich zu ihm hin und habe ihm zärtlich an den Arm gefasst. Er öffnete sein wunderschönen, knallroten Augen.

  • ‚Henne‘, habe ich gesagt.
  • ‚Jaaa‘, hat er geantwortet.
  • ‚Hörst du diese Musik?‘, habe ich gefragt.
  • ‚Jaaa‘, hat er geantwortet.
  • ‚Musst du da nicht mitspielen?‘, habe ich weiter gefragt.
  • ‚Jaaa‘, hat er geantwortet.

Es verging die Zeit. 21, 22, 23. Die Augen öffneten sich weiter. Und mit einer leicht panischen Bewegung sprang er auf und eilte zur Bühne.
Der Schnellste ist er ja nicht, aber Taktgefühl hat er!“

Tja, dafür hat der Henne das teeren und federn wahrlich verdient.
Nach der Morgenmesse versorgten Gwen und ich uns mit leckerem Kartoffelzeugs und setzten uns an unsere Stammschenke. Mit Apfelschorle spülten wir unsere Kartoffelschnitze bzw. Kartoffelpuffer hinunter. Im Anschluss besuchten wir Saor Patrol auf der Folkbühne. Die Band hatte ihren albernen Nachmittag eingezogen. Zuerst wurde Charlie geärgert, in dem immer das letzte von ihm gerade gesagte Wort nachgeäfft wurde. 2016_MPS_Karlsruhe-839.jpgDas Publikum, auch wir, machten natürlich gerne mit. Dann jedoch entdeckten Steve und André das Equipment von Rapalje und alberten damit herum. Nach dem Konzert unterhielten Gwen, André und ich uns noch ein bisschen, unter anderem über Gummibärchen und Lakritze. Schliesslich wechselten Gwen und ich wieder zu Metusa bzw. zu Aurja, Freundin und Findelkind. Auf dem Weg dorthin wollte ich bei Duivelspack noch einen Sticker für mein Auto erstehen. Allerdings wollten die 3 dafür kein Geld annehmen. Gwen jubelte ihnen dann einen Euro unter, wurde aber dabei erwischt 😉 Dafür bestand Stefan darauf, ihr eine CD zu schenken. Als sie diese nicht annehmen wollte, bewarf er sie mit der CD warf er ihr die CD zu. Wir bedankten uns lachend und gingen unsere Truppe suchen. Doch bald schon hiess es Abschied nehmen von unseren Freunden, der Heimweg rief.

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