Spass, Spiele und Musik

Vor 15 Jahren als Spassgaudi für einige wenige Athleten und Zuschauer anlässlich des Nationalfeiertags entstanden, sind heute die Highlandgames zu Fehraltorf ein riesiges Event mit vielen Sportlern, Drums and Pipes Bands  und den Grössen des schottischen und irischen Folks geworden.

Auch in diesem Jahr fanden die Games wieder statt und zwar vom 05. August bis zum 08. August. DSC_0001.png Da weder Gwen noch ich Athleten kannten, uns aber das Rahmenprogramm vom Samstag interessierte, war es klar, an welchem Tag wir die Games unsicher machen würden. Im späteren Nachmittag trafen wir in Fehraltorf ein, dank den vielen Einweisern war mein Auto auch schnell parkiert. Den kurzen Fussmarsch zum Gelände legten wir relativ zügig zurück und auch an der Kasse mussten wir nicht lange anstehen. Beim Eingang wurde das „Samstag“-Kärtchen abgegeben und wir erhielten ein Stoffbändchen ums Handgelenk. Clever fand ich das System zur Alterskontrolle: Das eine Bandende hatte eine gelbe Markierung mit der Zahl 16 und weiter aussen eine schwarze Markierung mit der Zahl 18. Wer jünger als 18 bzw als 16 war, bekam einfach die Zahl(en) weggeschnitten und so musste auf dem Gelände selber keine Ausweiskontrolle mehr durchgeführt werden, so von wegen Alkohol und so…

DSC_0018.pngObwohl uns die Wettkämpfer nicht stundenlang zu fesseln vermochten – wir hatten ja auch niemanden anzufeuern – blieben wir doch immer wieder bei den einzelnen Wettbewerben stehen, um zuzusehen. Auch ein Besuch auf dem kleinen, aber feinen Marktbereich durfte natürlich nicht fehlen. Beim Stand vom Allerley erstand ich eine niedliche Cthulu-Halskette, diese soll ein Geschenk für eine Freundin werden. An den Highlandgames fehlen darf natürlich niemalsniemalsnicht ein Menü Minette von der Dampfchuchi. Und so streunten wir frisch verpflegt weiter über das Gelände.

Gegen 20 Uhr verschoben wir uns dann ins Festzelt, wo als erste Band des Abends die irische Formation The Led Farmers auftraten. Wir hatten von den 4 Jungs aus Irland bisher noch nie etwas gehört und ich frage mich: Waaaruum??? Die vier waren grossartig und die Show machte Riesenspass! Ich hoffe, ich erlebe sie noch öfters live. Natürlich war es Ehrensachen, im Anschluss eine CD zu kaufen und kurz mit ihnen zu quatschen. Schliesslich haben sie sich auch so grossartig für unsere Kameras in Pose geworfen. Ross und Brendan waren einmal so sehr auf Gwens Kamera fokussiert, dass Brendan seinen Einsatz am Mikro versemmelte. Seine Entschuldigung im Anschluss: „We had to take some Fotos!“ 🙂

Anschliessend fand ein rasanter Bühnenumbau statt und schon um 22 Uhr ging es weiter mit grossartiger Musik. Die deutsche Speedfolk Band Fiddlers Green heizte uns ordentlich ein. Die Band hielt, was ihr Genre versprach und trieb uns zu immer schweisstreibenderen Tanzeinlagen. Ab und zu gönnten sie uns mit langsameren Stücken etwas Erholung, bevor sie wieder Vollgas gaben. So verging natürlich die Zeit wie im Flug und plötzlich war kurz vor Mitternacht und Fiddlers mussten die Bühne räumen.

Auch hier ging der Abbau effizient von statten und so legte fast pünktlich Rapalje los. Es schien Williams Abend zu sein, denn im Gegensatz zu sonst sang er die meisten Songs und wurde durch die Dieb und Macael nur unterstützt. Dies tat aber dem Spass absolut keinen Abbruch und das Publikum feierte tüchtig mit.
Dann kletterte ein junger Mann auf die Bühne und winkte seine Liebste zu sich, ihr könnt euch ja vorstellen, was im Zelt abging. Als er vor ihr auf die Knie ging, ihr den Ring präsentierte und sie ihm glücklich um den Hals fiel, tobte das Publikum. An dieser Stelle dem frisch verlobten Paar alles Gute und viel Glück für den gemeinsamen Lebensweg. Meldet euch wegen der Fotos.
Danach ging es etwas ruhiger weiter, doch das tat unserer Feierlaune keinen Abbruch. So verwundert es niemanden, dass wir Rapalje nicht gehen lassen wollten. Als wir sie zum zweiten Mal auf die Bühne zurückklatschten, meinte William: „Wollt ihr mich töten? Ich stehe seit 40 Jahren auf der Bühne, ihr könnt euch vorstellen, wie alt ich bin.“ Aber das hielt die vier nicht davon ab, uns weitere Zugaben zu geben.
Im Anschluss an das Konzert unterhielten Gwen und ich uns noch kurz mit Brit am Merchstand, bevor wir uns von den Games verabschiedeten. Kurz vor 3 Uhr fielen wir dann in unsere Betten, müde und erschöpft, aber einmal mehr absolut happy.

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