Eis am See

Gestern Abend nach der Arbeit traf ich mich mit Gwen am Hauptbahnhof in Zürich. Wir wollten zu einem speziellen Laden im Niederdörfli. Was genau unsere Mission war und was André Zeuner von Saor Patrol und Alea der Bescheidene von Saltatio Mortis damit zu haben, erfahrt ihr in meinem Beitrag über das MPS in Aach in einer Woche. 😀

Nachdem unsere Mission abgeschlossen war, wollten wir noch etwas Leckeres zu Abend essen. Das thailändische Restaurant, an das Gwen sich erinnerte, existiert wohl nicht mehr und so landeten wir schlussendlich bei Papa Joe’s. Das Knoblauchbrot war wie immer sehr lecker und sehr knoblauchig. Mein Salat war schön knackig-scharf und die Shrimps perfekt gebraten. Gwen hatte sich Honey Wings bestellt, auch sehr lecker.
Nach dem Essen spazierten wir – auf der Jagd nach Pokémons und Pokébällen – dem Seeufer entlang Richtung Tiefenbrunnen. Hungrig waren wir zwar nicht mehr, aber Lust auf einen kleinen Nachtisch hatten wir trotzdem. So alberten wir bei jedem Essen-/Getränkestand herum, dass dort unser Dessert auf uns warten würde. Schliesslich kamen wir an einen Stand, der uns schon von weitem mit nur drei Worten zu überzeugen wusste: „Hausgemachte italiensche Gelati“.

Schon beim Näherkommen wurden wir freundlich begrüsst. Etwas unschlüssig studierten wir das Angebot. Nicht, weil die Auswahl so riesig war, sondern weil alles so superlecker klang. Die erste Sorte war für mich relativ schnell klar. Ich liebe Fior die Latte Eis. Aber was soll es dazu geben? Es klang alles so lecker.  Etwas irritiert waren wir ob der Sorte Cioccolato Nero – Sorbet. Ein Schoko-Sorbet? Ob das schmeckt. Das Sorbet würde sehr intensiv nach Schokolade schmecken, wurden wir aufgeklärt. Ein Versuch war es wert und so hatte ich meine Zusammenstellung ausgesucht. Während meine Eiskugeln ins Becherchen drapiert wurde, durfte ich mir noch ein kleines Probiererchen – sozusagen als Topping – aussuchen und entschied mich für Blutorangensorbet. Gwen wählte eine Kombination aus Schokoladen- und Blutorangensorbet mit Melonensorbet als Deko.


Ich entschied mich gleich vor Ort, ein Foto für diesen Blogartikel von meinem Eisbecher zu schiessen. Gwen meinte erst, sie würde keines machen, da sie ja keinen Foodblog betreibe. Das mache ich zwar auch nicht, aber ich betreibe einen Reiseblog. Und leckeres, hausgemachtes Eis ist schliesslich eine Reise für die Sinne. Das fand auch der äusserst nette Verkäufer.

Nachdem wir schon ein Stück weit weg geschlendert waren, drehte Gwen nochmals um, um doch noch ein Foto vom Eisstand zu schiessen. Sie bekam auch noch eine Visitenkarte mit der Internetadresse von Gelati am See in die Hand gedrückt. Viele Infos seien es nicht, aber ein bisschen Etwas würde auf der Homepage stehen. Viel steht zwar wirklich nicht drauf, aber das Wichtigste ist zu finden: Standort und Öffnungszeiten, Sorten und Preise, Infos zum Inhaber und zum Hersteller. Mehr braucht es doch eigentlich gar nicht.

Schliesslich verabschiedeten wir uns endgültig und nahmen unseren Spaziergang am Seeufer wieder auf. Die Handies hatten wir weggesteckt, denn das Eis verlangte unsere volle Aufmerksamkeit. Ich sage euch, lecker, lecker, lecker!
Das Fior die Latte schmeckte wunderbar dezent, frisch aber nicht zu säuerlich. Das Schokosorbet war einfach nur göttlich, mit einem herrlich reichhaltigem Geschmack nach dunkler Schokolade. Der fruchtige Geschmack der Blutorangen passte perfekt dazu. Auch Gwen hatte an ihrem Eis sehr viel Gefallen gefunden.

Wenn ihr also mal in der Nähe der Chinawiese seid und sowohl geschmacklich als auch qualitativ grossartiges Eis wollt, wisst ihr ja jetzt zu wem ihr sollt.
Wir selber sind zwar nicht wirklich Zürich orientiert, aber für leckeres Eis und Pokémon……… Mal sehen 😉

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