Braaaiiins, Bier und epische Gesänge

Ihr erinnert euch bestimmt, kürzlich waren Gwen und ich auf einer Mission in Zürich unterwegs. Als Ziel hatten wir eigentlich, Überraschungen für Alea von Saltatio Mortis und André von Saor Patrol besorgen. Unsere Mission entwickelte sich aber weiter und wir hatten plötzlich auch Geschenke für Luzi und Metusa mit dabei…Wir packten mein Auto bereits am vergangenen Donnerstag Abend, um am Freitag gemütlich und stressfrei in Richtung Aach zu tuckern. Gegen elf Uhr trafen wir auf der Campsite ein, wo bereits der Pirat auf uns wartete. Während wir unser Zelt aufbauten und einräumten, bereitete der Pirat ein spätes Frühstück für uns alle vor. Spiegeleier auf Toast, dazu Kaffee – sehr lecker! Den Rest des Freitags gammelten wir mehr oder weniger in unseren Stühlen herum, lasen, quatschten und liessen einfach die Seele baumeln. Gegen Abend ging es kurz auf das Gelände, alte Freunde begrüssen und ein Bierchen zischen.
Als es dann kälter wurde, setzten wir uns gemütlich an unser Lagerfeuer.

Samstag morgen gab es Kaffee und Knäckebrot, bevor wir uns umzogen und für das MPS bereit machten. Wie immer führte unser weg uns als erstes zu unserer Himbeerbrause am schwarzen Kater. Dort trafen wir glücklicherweise gleich auf André und konnten schon etwas „Ballast“ loswerden. Am MPS zu Karlsruhe hatten wir nämlich beobachtet, wie die Jungs immer wieder Gummischleckzeugs futterten und ihn darauf angesprochen. Er meinte, die würden sie brauchen, um bei Kräften zu bleiben. Deswegen waren Gwen und ich auch nach Zürich gefahren. Wir wollten nämlich im Bärenland Gummischleckzeugs besorgen. Wir dachten ja eigentlich, die nackten Schönheiten würden für Gelächter sorgen, doch weit gefehlt. Die Hirne waren offensichtlich viel spannender und so hörte man von Saor Patrol die nächsten Minuten über immer wieder „Braaaiiins“.
Die Morgenmesse fand statt an der MPS-Bühne bei der Festival-Bühne statt und so wissen wir jetzt auch, dass der Hässliche Hans theoretisch in Speyer geteert und gefedert werden sollte… Wir bleiben gespannt.

Anschliessend zogen Gwen und ich weiter, wir hatten ja noch mehr Geschenke unter das Volk zu bringen. Zufälligerweise stolperten wir in der Nähe der Drachenschenke über Luzi und so konnten wir ihm sein Tütchen überreichen. In die Tüte hatten wir 50+ Sunblocker – er hatte sich nämlich am Schlosshof Festival böse verbrannt – und ebenfalls Schleckzeug gepackt. Da wir ja nicht nur ein bisschen fies sein konnten, war sein Gummizeugs mit Biergeschmack. Ich bezweifle ja, ob das lecker schmeckt, aber ich mag ja auch kein Bier 😉

Da wir für vierzehn Uhr einen ausserordentlichen Totentänzer-Stammtisch geplant hatten, machten wir uns wieder auf zum schwarzen Kater, wo es uns gelang, einen Tisch zu erobern. Von dort aus entdeckten wir auch Alea, er war aber gerade beschäftigt. Wir wollten ihn natürlich nicht stören und so blieben wir an unserem Tisch, hatten aber ein Auge darauf, damit wir ihn weggehen sahen. Zwischenzeitlich trafen die anderen Stammi-Besucher ein. Dank der von der Kleewiese (Tallith) zur Verfügung gestellten Aufsteller waren wir auch leicht zu finden. Nach anfänglichen Unsicherheiten, entwickelte sich bald eine lustige Gesprächsrunde. Irgendwann wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass Alea sich wohl zum gehen wenden würde und so schnappten wir uns sein Geschenk und gingen zu ihm hin. Er bekam von uns viele Tütchen mit winzigen Gummibärchen und zwei grosse Pakete. Eine Sorte waren mit Fruchtsaft gefüllte Rosen, die andere Sorten waren scharf gefüllte Herzen. Ob sie wirklich so scharf waren, wissen wir nicht. Vielleicht erzählt er es euch ja, wenn ihr ihn danach fragt.
Bald darauf löste sich der Stammtisch so ein bisschen auf, wir wollten uns ja alle das erste Set von Saltatio Mortis ansehen. Also begaben wir uns in Richtung MPS-Bühne. Dort trafen Gwen und ich auf Rakoo von Metusa und konnten unsere letzten Geschenke abgaben. Metusa bekam von uns Tütchenweise Minigummibären, damit sie bis Sonntag bei Kräften blieben.
Als nächsten Programmpunkt waren Celtica Pipes Rock an der Reihe. Wir hörten die Band zum ersten Mal live und sie gefielen uns sehr gut. Daher besorgte ich mir eine CD. Anschliessend gaben SaMo Vollgas und wir haben sie gefeiert. Alea hatte zwar ein bisschen Textprobleme, aber er versprach, bis zum Nachtkonzert genügend zu saufen, dass ihm das nicht mehr passiert.

Anschliessend wechselten Gwen und ich zur Festival-Bühne, wollten wir uns doch endlich mal Koenix und Faun ansehen. Koenix machten richtig gut Laune und so holte ich mir von ihnen eine CD. Die Faune fand ich nicht schlecht, aber auch nicht wirklich überzeugend. Ihre Musikrichtung spricht meinen Geschmack nicht wirklich an. Wir hörten uns drei Songs von ganz vorne an, entschieden uns dann aber, Platz für echte Faun-Fans zu machen. Daher blieb noch genügend Zeit, um leckere Maultaschen zu essen und uns mit warmem Zimtmet zu versorgen. Als es langsam Zeit wurde, kämpften wir uns durch den Regen zur MPS-Bühne. Leider habe ich den Met nicht sehr gut vertragen und so musste ich mir schlussendlich das Nachtkonzert von weiter weg anhören. Aber es schien viel Spass gemacht zu haben und vielleicht erzählt euch ja Gwen ein bisschen etwas dazu?

Nach dem Nachtkonzert luden SaMo zusammen mit Metusa noch zum Tavernenkonzert ein, wo Gwen und ich selbstverständlich auch zu finden waren. Nachdem die Mädels und Jungs ein Weilchen gespielt hatten, gaben die ersten auf und verabschiedeten sich in Richtung Schlafkoje. Gwen besorgte uns noch etwas zu trinken und so blieben wir in der Nähe der Drachenschenke stehen, um noch ein bisschen zu quatschen. Plötzlich erklangen die ersten Worte von Ode an die Freude von Beethoven. Caro von der Drachenschenke hatte das Stück angestimmt und Gwen und ich fielen natürlich mit ein. Sehr zur Freude von Alea, der wohl Beethoven sehr gerne mag.
Wer das Stück – sträflicherweise – nicht kennt, ich habe euch ein Video herausgesucht von einem Flashmob in Nürnberg 2014:

Damit waren aber auch alle Schleusen geöffnet. Wir verbrachten den Rest der Nacht zusammen mit Teilen von SaMo und Metusa an der Drachenschenke, singend, trinkend, lachend und einfach das Leben geniessend. Dabei haben wir aber auch feststellen müssen, dass Schweizer andere Trinklieder kennen als Österreicher andere Trinklieder kennen als Deusche andere Trinklieder kennen als Schweizer. Egal, lustig war es trotzdem sehr. Und wir wissen jetzt auch, dass sich der Mond im Vorwärtsgang befindet 😀

Da wir erst nach drei Uhr Morgens ins Bett gefallen waren, startete der Sonntag entsprechend gemässigt. Dem Piraten sei Dank wurden wir von Beginn weg mit Kaffee versorgt. Alles andere wäre ja auch unmenschlich gewesen. Als fixen Programmpunkt hatten wir uns einmal Schwertkampf der Gruppe Fictum, die Märchenstunde (wo wir wegen dem hässlichen Hans Hunger auf Hühnchen bekamen) und ein Set von Metusa vorgenommen. Den restlichen Sonntag gammelten wir, wie eigentlich meistens, an unserer Liebslingstaverne herum, wo wir vom Chefkater und seinen Leuten wie immer fleissig mit Himbeerbrause versorgt wurden. Im Hintergrund dudelte einmal noch der Sören Vogelsang, absolut nicht meins! und ich war froh, als seine Stunde um war. Zum Abendkonzert von Saor Patrol waren wir dann aber wieder fit genug, dass wir das geniessen konnten.

 

Ob ich heute noch dazu komme, Fotos bei Facebook hochzuladen, kann ich noch nicht versprechen. Diese Woche ist Einiges los und so kann es sein, dass ich euch vorderhand „nur“ mit Blogartikel versorgen werde und die Bilder später erst kommen. Ich kann euch aber jetzt schon versprechen, dass ein paar coole Sachen auf uns – und damit auch auf euch – zukommen werden.

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