Schoko Frosty im Schatten des Doms

Auch wenn es schon ein paar Tage her ist, möchte ich euch meinen Bericht zum MPS in Speyer natürlich nicht vorenthalten. Ich sage nur Tittifrost und andere Leckereien 😉Nach der relativ kurzen Nacht beschlossen Gwen und ich am Freitag nach dem Frühstück, auf eine Besichtigung Regensburgs zu verzichten und uns lieber mit vielen Pausen auf den Weg nach Speyer zu machen. Bei schönstem Wetter und heissen Temperaturen fuhren wir also in Richtung West. Unterwegs gab es eine ausgiebige Mittagspause. Der obligate Stau musste natürlich auch sein. Diesmal war es aber sogar zeitweise äusserst lustig, standen wir doch neben dem Van der Krieger von Fictum. Dank meines MPS-Aufklebers haben sie unser Ziel auch erkannt und fanden das wohl ebenso amüsant wie Gwen und ich. Wir verloren die sympathischen Tschechen bis unserem Ziel nie mehr ganz aus den Augen.

Wir hatten beschlossen, uns für einmal etwas Luxus zu gönnen und uns deshalb im Hotel Speyer am Technikmuseum – also direkt neben dem MPS-Gelände – einquartiert. Das Zimmer war relativ klein, der Abzug in der Dusche ein Witz und warum die Klimaanlage im Hotelflur, nicht aber den Zimmern, installiert worden ist, wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben. Alles in Allem war das Hotel nicht überzeugend, da können weder das leckere Frühstückbuffet noch die kurze Gehdistanz zum Festival noch etwas ausrichten. 2017 wird es ein anderes Hotel werden.

Nach einer kurzen Dusche machten wir uns Ausgehhübsch, hatten wir doch eine Verabredung in der Stadt. Als wir auf den Bus warteten, wurden wir plötzlich mit „na ihr“ angesprochen. Der Chefkater eilte an uns vorbei, Zeit für einen Schwatz hatte er aber nicht und unser Bus kam auch schon. In der Stadt trafen wir uns mit Teilen der Kleewiese sowie ihren Gänseblümchen. Wir hatten uns zum gemeinsamen Abendessen verabredet. Es wurde ein sehr lustiger und kurzweiliger Abend und ich freue mich auf mögliche Wiederholungen.

Der Samstag begann schon so heiss, wie der Freitag geendet hatte. Wir waren für einmal nicht in Gewandung unterwegs. Nicht mal unbedingt wegen der Hitze, sondern aus einem anderen Grund. Aber das ist eine Geschichte für ein anderes Rad Mal. Vor dem Einlass trafen wir auf unsere Freunde – Kleewiese, Gänseblümchen, Findelkind, Findelkinds Anhang – doch drinnen verlor man sich noch ein bisschen aus den Augen. Wir wollten uns nämlich die Frettchenmami schnappen und mit ihr zum Zuber, natürlich nach der obligaten Begrüssung der Crew vom Schwrzen Kater. Wir hatten Sven von der Zubermannschaft in Karlsruhe nämlich versprochen, wir würden in Speyer nochmals miteinander quatschen. Da Sven aber arbeiten musste, verabschiedeten wir uns bald wieder von ihm. Ein paar Meter weiter stolperten wir über Lady Fluffington bzw. ihre Entourage. dsc_0661_00002Da uns aber langsam wirklich zu heiss wurde, wollten wir nur noch in den Schatten. Die Kleewiese hatte sich unter einem Sonnensegel vor der MPS-Bühne installiert und wir quetschten uns dazu. Mir war klar, von dort würde ich nur noch in absoluten Notfällen – Hunger, Durst bzw. Aufsuchen der Stallungen – wegzubewegen sein. Da es immer heisser und heisser wurde, konnten nur viele kühle Getränke helfen. Absolut empfehlenswert bei diesen Temperaturen sind übrigens Eiskaffee und Schokolade-Minz-Frosty von der alten Kaffeemühle. Aber Vorsicht, bei unsachgemässem Verzehr kann vor allem der Schoko-Frosty zu Tittifrost führen 🙂
Im Laufe des Nachmittags stiessen noch unsere männliche Diva (ist das ein Diverich?), unsere Sanitäterin sowie ihre Freunde zu uns. Der Platz unter dem Sonnensegel wurde von uns allen als Basis genutzt, was äusserst praktisch war. So konnte jeder mehr oder weniger tun und lassen, was er/sie/es wollte. Sei es vor den Bühnen gebraten werden, sich Essen zu besorgen oder einfach ein bisschen die Atmosphäre geniessen. Einziger Nachteil waren die Wasserquads die einem in regelmässigen Abständen mit dem eiskalten Nass überschütteten, ob man wollte oder nicht.
So vergingen der Tag und die Nacht in gemütlicher Runde, genauso wie ich es mag. Leider war irgendwann Schluss und wir mussten uns von allen verabschieden.

dsc_0570_00001Am Sonntag besuchten wir die zusammen mit Findelkind die Reitershow. Die Kritik mancher, die Tiere würden gequält, kann ich nicht nachvollziehen. Die Tiere wirkten sehr gelassen und selbstsicher und zeigten Vertrauen in ihre Reiter. Mir persönlich gefiel die Show sehr gut. Natürlich war es etwas blöd, dass die Turnierarena sehr langgezogen ist, da man dann nicht alles genau sehen kann. Aber anders ist so etwas nun mal nicht gut machbar. Und wir hatten einen sehr guten Blick auf den Kampf zum Showdown mit der unausweichlichen Niederlage des Oberbösewichts!
Anschliessen installierten wir uns wieder unter den Sonnensegeln vor der MPS-Bühne, wo Lady Fluffington unsere Drachen-Teenies zum Rauchen anstiftete. dsc_0703_00003Später begleitete ich Gwen zum Drehleierworkshop bei Alex Zwingmann. Ich hatte sie heimlich angemeldet 😀 Sehr zur Freude von Alex und von Gwen. Für Gwen war es die letzte Gelegenheit in diesem Jahr. Und da sie schon zweimal SaMo für einen Workshop bei Alex sausen gelassen hatte, scheint sie wirklich begeistert von Instrument und Lehrer zu sein. Vielleicht erzählt sie euch ja mal, was sie so fasziniert an der Drehleier.
Während Gwen also mal wieder Drehleier spielen durfte, sog ich noch etwas MPS-Atmosphäre in mich auf. Bevor ich mich zum Abendkonzert von Versengold begab, hiess es Abschied nehmen von Fluffy und Anhang. Im Anschluss an den Workshop stiess Gwen wieder zu mir und wir feierten gemeinsam zu Versengold ab. Es war eine grossartige Show. Wer von der Crew wohl auf die Idee kam, die Setliste dorthin zu kleben, wo am meisten Bewegung herrscht? Glücklicherweise hatte Paule die Setliste im Kopf, denn bald konnte Snorre den Setfetzen nicht mehr entziffern. Dabei hatte er sich kurz vorher von der Bühne gestürzt, um die Überreste der Liste zu retten. Möglicherweise war er davon so erschüttert, dass er wie praktisch jedes Mal mal wieder Textprobleme hatte.

Auf dem Weg in Richtung Ausgang sammelten wir unser Findelkind ein. Wie immer folgte als Schlusspunkt die Verabschiedung am Schwarzen Kater, bevor wir das Gelände endgültig verliessen. Draussen quatschten wir noch kurz mit Findelkind, bevor es auch uns in Richtung Heimat zog.
Leider hatten wir am Sonnag die Kleewiese nicht mehr gesehen. Auch sonst war das Wochenende mal wieder viel zu kurz, um allen Freunden gerecht werden zu können. Aber dennoch war es absolut grossartig. Danke allen Beteiligten!

Die Fotos sollten dieses Wochenende auf meiner Facebook-Seite veröffentlich werden.

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