Krebsarmee auf Vormarsch

Das war es also, unser letztes MPS für das Jahr 2016, die sogenannten Ritterspiele zu Maxlrain.

Die Vorbereitungen starteten schon einige Tage früher. Wir wollten uns auf der Campsite mit unserer MPS-Familie treffen. Der Pirat sollte dabei sein, Aurja, unsere Hamburger, Nia, unsere Voralbergerin, Lady Fluffington inkl. Anhang und noch ein paar Freunde, die wir noch nicht kennen gelernt hatten. Da wir nicht alles doppelt und dreifach mitschleppen wollten, gab es vorgängig eine Planungsgruppe um sich abzusprechen.

Es war schon ein komisches Gefühl, nicht alles selber zu packen. Aber auch sehr entspannend 😉

Am Freitag Morgen ging es los. Auf dem Weg in Richtung Maxlrain sammelten wir noch unsere Voralbergerin ein. DSC_1858_00016.jpg Auf der Campsite angekommen, wurde erstmal ordentlich zur Begrüssung geknuddelt. Im Laufe des Nachmittags trafen immer mehr unserer Wilden Dreizehn ein. Leider ist Nia kurz vorher erkrankt und konnte nicht kommen. Aber das holen wir nach! Durch neue Leute wuchs unser Dorf recht schnell, so dass zum Abendessen über 20 Leute beieinander sassen. Mit netten Gesprächen und viel Gelächter wurde es späte Nacht, bis wir schliesslich in unsere Betten krochen.

Am Samstag startete der Tag mit viel frischem Kaffee und einem kunterbunten Frühstück. Da jeder ein bisschen andere Pläne hatte, verteilten wir uns nach Marktbeginn über das ganze Areal. Gwen und ich begaben uns wie immer als erstes zur Begrüssung zum Schwarzen Kater. Danach erkundeten wir das Gelände und versorgten uns mit Mittagessen. Oder kann man Crêpes mit Orangenlikör nicht als Mittagessen bezeichnen? 😇

Als ein wichtiger Programmpunkt stand bei uns das Nachmittagskonzert von Versengold an. Die Jungs lieferten eine grossartige Show ab. Mit ihren Ansagen machten sie uns den Mund derart wässrig, dass wir kurzerhand das Abendkonzert ebenfalls in unsere Planung einbanden. Doch zuvor stand das erste Tagesset von SaMo an. Das Konzert war wie immer absolut grandios und wir hatten viel Spass. Allerdings flossen auch viele Tränen bei Nachts weinen die Soldaten. Der Song hat sehr viel emotionales Potential und packt nicht nur mich immer wieder. Obwohl auch diesmal bei Gwen die Tränen geflossen sind, musste ich mir um sie keine Sorgen machen. Ganz anders sah es bei Aurja und unserer Voralbergerin aus. Die beiden hatte es so stark erwischt, dass sie das Konzert schlussendlich verlassen mussten. Danke an alle (insbesondere auch diejenigen auf der Bühne) die uns mit einem Blick oder einem aufmunternden Lächeln Kraft gaben.
Es ging Schlag auf Schlag weiter, schon stand das Nachtkonzert von Versengold an. Beim Intro musste diesmal ich extrem mit den Tränen kämpfen. Da taten die Spässe der 7 Nordlichter richtig gut. Ausserdem brachten sie uns bei, wie man Luftkastagnetten richtig spielt. Von der Bühne aus muss es sehr lustig grossartig ausgesehen haben, wir wurden nämlich als Krebsarmee betitelt.
Das Nachtkonzert von SaMo schaute ich mir mit Lady Fluffingtons Menschin von etwas weiter hinten an. Es ging uns beiden gesundheitlich nicht so super. Anschliessend versackten wir zu fünft noch etwas an der Drachenschenke, bevor es zurück in unsere Zeltstadt ging.

DSC_2034_00190.jpgDer Sonntag startete mit Leckerschmecker-Pfannkuchen, herrlich! Danach brauchten Gwen und ich eeeewig, bis wir in die Gänge kamen. Dennoch schaffte ich es noch, bei Mr. Hurley reinzuschauen, etwas Trockenshopping zu betreiben und mich lecker zu verpflegen. Doch grundsätzlich war der Sonntagnachmittag bzw. Abend für das legendäre letzte Konzert von Metusa auf dem MPS reserviert.

Wie immer führte uns unser letzter Weg am Schwarzen Kater vorbei, wo wir uns für den Winter verabschiedeten. Anschliessend ging es zurück zum Lager. In der Zwischenzeit war unsere Zeltstadt doch ordentlich geschrumpft. So sassen nur noch wir letzten Mohikaner gemeinsam am Lagerfeuer und liessen ein sehr emotionales Wochenende entspannt ausklingen. Am Montag hiess es dann aufräumen, zusammenpacken und Abschied nehmen.

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