Phantastische Lichter am Weihnachtsmarkt…

Gwen und ich sind ja nur ein bisschen verrückt und legen für einen Weihnachtsmarkt gerne mal ein paar hundert Kilometer zurück.

Wir wollten eigentlich schon letztes Jahr an den PLWM, schafften es aber zeitlich einfach nicht. Daher war der Besuch dort für dieses Jahr definitiv fix in der Planung. Relativ schnell war auch klar, wir würden das Ganze wenn möglich mit dem traditionellen Weihnachtsstammtisch der Totentänzer verbinden.

Daher flogen Gwen und ich am 25.11. nach Düsseldorf und fuhren mit der Bahn weiter nach Essen, wo bei Flux Weinturm schon die Kleewiese und ganz viele Totentänzer versammelt waren. In trauter Runde verbrachten wir einen tollen, aber saukalten Abend. Zum Glück gab es heisse Getränke 😉
Als wir so richtig durchgefroren waren, ging es mit der Bahn nach Dortmund und ins Hotel, wo wir uns mit Purple, Fluffy und Leed trafen.

Am anderen Morgen hiess es warm anziehen, war es doch frisch draussen und wir wollten den ganzen Tag/Abend/Nacht am PLWM verbringen. Auf dem Gelände angelangt, wollten wir uns erstmal orientieren, sind aber schlussendlich bei der Drachenschänke mit dem heissen Zimt-Apfelsaft hängen geblieben. Dort installieren wir uns mehr oder weniger fix, auch weil es ein guter Ort ist um Freunde zu treffen und zu quatschen. So konnte uns Svea, die zusammen mit Throki unterwegs war, leicht aufstöbern. Ich habe mich total gefreut, sie wiederzusehen und Throki endlich mal live und in Farbe kennenzulernen. Von unserem Standpunkt aus versorgten wir uns dann auch mit Essen. Ich hatte mir zum Beispiel leckeren Grühkohl mit Kartoffeln und einer Wurst besorgt. Göttlich! Svea und Throki „verabschiedeten“ sich nach einer Weile wieder, wollten die beiden doch noch das Gelände erkunden. Für uns hiess es bald, es ist Zeit vor die Bühne zu gehen. Der erste Gig von Ye Banished Privateers stand an. Da wir die Schweden sehr mögen, freuten wir uns darüber, einen Platz in der ersten Reihe ergattert zu haben. Wie immer gut gelaunt eröffneten YBP den Tag konzerttechnisch gesehen. Grandios fand ich, dass sie in jedem Set einen traditionellen Weihnachtssong zum Besten gaben – allerdings piratisiert.
Ebenfalls auf, bzw. vor der Aussenbühne fanden die Auftritte von Weltenkrieger statt. Die Barden des Lichts wussten durchaus zu begeistern. Wenn sie mal wieder auf einem MPS, am PLWM oder bei sonst einer Gelegenheit spielen, werde ich sie mir auf jeden Fall gerne anhören.
Da ich langsam die Kälte vor allem in meinen Hirnwindungen spürte, kaufte ich mir am SaMo-Merchstand eine Mütze. Schliesslich wollte ich ja die restlichen Konzerte auch noch geniessen können.
Das Nachmittagkonzert von SaMo war wie immer grossartig. Damit uns nicht zu kalt wurde, wärmten die Spielmänner uns wie immer mit mehr oder weniger bissigen Sprüchen und Plänkeleien. Es gab viel zu Lachen 😉
Anschliessend wurde die Bühen wieder bereit gemacht für die schwedischen Piraten. Während dieser Umbauphase wurde ich von einer neben mir stehenden Dame etwas abfällig gemustert. Mit den Worten „Du bist ja eh nur wegen SaMo hier“ versuchte sie mich dann abzudrängen. Da ich Etwas mehr Kampfgewicht mitbrachte blieb es bei dem (sinnlosen) Versuch. Ich erklärte der Dame dann höflich, aber bestimmt, dass dies nicht der Fall sei und ich auch Ye Banished sehr gerne mögen würde. Im Nachhin ist mir klar, dass es natürlich sehr irreführend ist, eine SaMo-Mütze zu tragen, da kann man ja nur auf die Idee kommen, ich würde alles Andere Scheisse finden. Insbesondere, da ich über einem YBP-Tshirt ein Tshirt von Feuerschwanz, darüber einen Hoodie von Vroudenspîl und über dem einen Hoodie wiederum von Ye Banished Privateers trug. Ein eindeutiges Zeichen also, dass mich ausser SaMo keine andere Band interessiert *Ironiemodus off*

Trotz dieses eher nervigen Vorfalls hatte ich auch weiterhin sehr viel Spass und feierte mit lieben Freunden zu guter Musik. Die Zeit nach dem letzten Konzert verbrachten wir mit heissen (und alkoholischen) Getränken, bis es Zeit wurde sich vom PLWM zu verabschieden.

Im Hotel angekommen, wurden erstmal die steif gefroren Gliedmassen aufgetaut, bevor wir uns ins Bett begaben. Am nächsten Morgen begleiteten Leed, Gwen und ich Fluffy und Purple zum Busbahnhof und stellten sicher, dass die beiden auch den richtigen Fernbus in die Heimat nahmen. Anschliessend begaben wir uns zum Flughafen, wo bald unser Flug nach Hause ging.

Foto by Gwen (rabenfeder.net)

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