Schluss, Aus, Finito

Das Jahr 2016, so grossartig es war, ist endgültig vorbei. Zum Jahresabschluss wollten wir es aber nochmals so richtig krachen lassen. Wie am Tanzt! schon geflüstert worden war, gaben sich Fuchsteufelswild am 30.12. in ihrer Stammkneipe Zweigstelle zum Jahresabschluss nochmals die Ehre.

Für Gwen und mich war es selbstverständlich, dahin zu fahren. Von Nürnberg aus waren es ja auch nur noch 100 Kilometer. Fluffy und Purple mussten einfach mit, sie fuhren ja bei uns mit. Das Hotelzimmer war schon seit November gebucht und wir hatten uns entschieden, gleich bis zum 1. Januar zu bleiben.
In Nürnberg mussten wir das Hotelzimmer zum Glück erst um 12 Uhr räumen, so kamen wir doch auf ein einigermassen vernünftiges Mass an Schlaf. Die Fahrt verlief recht kurzweilig und so waren wir wiederum gegen 14 Uhr an unserem Ziel angelangt. Das Hotel Lux hatten wir recht schnell gefunden, den Schlüssel zu finden, stellte sich als herausfordernder heraus. Wie einem Schild zu entnehmen war, mussten wir diesen nämlich in einem einige Meter entfernten Kaffee abholen. Das Zimmer selber war zwar gemütlich, mit rustikalen, schweren und alten Holzmöbeln ausgestattet, aber ich fand das doch ein recht lustiges Erlebnis.

Am späteren Nachmittag machten wir uns auf in die Altstadt Regensburgs und auf die Suche nach der Zweigstelle, dem Schauplatz des Abends. Da der Abend feucht-fröhlich zu werden drohte und ich das Desaster vom Vortag nicht nochmals erleben wollte, ging es dann auf die Suche nach einem Restaurant um eine gute Basis zu schaffen. Fündig wurden wir ganz in der Nähe, wo gutbürgerliche bayrische Küche zu vernünftigen Preisen geboten wurde. Gestärkt und gut gelaunt ging es gegen 20 Uhr zurück zur Zweigstelle, wo wir freudig und teilweise Etwas überrascht begrüsst wurden. Kurz vor Konzertbeginn weihte Basti uns ins Bandritual vor einem Gig ein. In Ermangelung eines Backstagebereichs musste dieses Ritual nämlich in der Zweige selber stattfinden und so wurden wir alle kurzerhand eingebunden. Dann ging das Konzert auch schon los. Es war ein unglaublich tolles Erlebnis, denn man merkte der Band an, hier sind sie zu Hause. Wir bekamen Fuchsteufelswild so rein und ehrlich zu spüren, wie das sonst kaum möglich ist. Die Meute gab auch ganz ordentlich Gas und feierte ihre Band.

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Foto by Gwen (rabenfeder.net)

Ruhiger wurde es erst, als unsere „Simone“-Rufe erhört wurden. Simone, die die Band ja leider aus gesundheitlichen Gründen verlassen musste, liess es sich nicht nehmen, beim Jahresendkonzert im Publikum zu stehen. Natürlich wurde sie dann auch auf die Bühne gebeten und gab Das Mädchen mit den Schwefelhölzern zum Besten. Ein Song, der für mich untrennbar mit Simone und meiner Anfangszeit als Wilder Fuchs verknüpft ist. Denn es war dieses Lied, das uns am MPS Maxlrain 2015 aufhorchen liess und mich so verzauberte, dass ich bis heute ein Fan von Fuchsteufelswild bin. Doch irgendwann ist auch das schönste Konzert, trotz aller Zugabe-Rufe, zu Ende.

 

Die Party ging natürlich bis in die frühen Morgenstunden weiter. Es wurde gelacht, gequatscht und auch getrunken. Bei der Verabschiedung wurden wir spontan für den Abend zum gemeinsam Silvester feiern eingeladen. Diese Einladung nahmen wir gerne an und verabredeten uns für den späten Nachmittag.

Doch zuerst galt es für Gwen, Purple und mich, ein paar Stunden Schlaf nachzuholen. Gwen und ich unterbrachen unsere Erholung für ein leckeres Frühstück, bevor wir uns nochmal zum schlafen hinlegten. Nach dem Mittag machten wir uns langsam Ausgehfein. Dank eines spontan georderten Taxis trafen wir pünktlich bei unseren Freunden ein. Uns wurde lachend erzählt, dass der Spontan-Einlader sich total gefreut hatte, als er hörte, wir würden kommen. Offensichtlich ist die Einladung im Konzert-Nachwirkungs-Alkohol-Nebel entschwunden.
Den Silvester verbrachten wir bei leckerem Essen, guten Gesprächen und viel Gelächter in gemütlicher Runde. Herzlichen Dank nochmals dafür, ich habe die Zeit bei euch sehr genossen 😘 Die Gegeneinladung steht auf jeden Fall weiterhin, ob spontan oder geplant, Einzeln oder mit der ganzen Meute.

In den frühen Morgenstunden ging es zurück ins Hotel. Dank dem Verständnis der dortigen Chefin mussten wir uns mit dem Ausschlafen nicht beeilen. Es gab noch ein leckeres Frühstück bevor wir uns dann in aller Ruhe auf den Heimweg machten.

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