Im Rausch der Tiefe

Nach einer genialen St. Patrick’s Party mit Tir Nan Og und einer eher kurzen Nacht fuhren wir im strömenden Regen in Richtung München. Es galt das Abschlusskonzert der Tiefenrausch-Tour von Nachtgeschrei zu feiern, da durften wir natürlich nicht fehlen.DSC_5182_00327.jpgAm frühen Nachmittag trafen wir in unserem Hotel ein, wir hatten am selben Ort gebucht, wie ein Jahr zuvor. Auch beim Abendessen blieben wir beim Altbewährten und es war wieder oberlecker.
Als wir eine Stunde vor Türöffnung am Spectaculum Mundi eintrafen, waren wir fast die ersten. Noch 3 andere Nachtgestalten hatten sich schon so früh zur Location verirrt. Wir waren Etwas in Sorge, hatte es vor einem Jahr doch noch ganz anders ausgesehen. Doch je näher die Türöffnung rückte, desto mehr Feierwillige trafen ein.DSC_5176_00321.jpg

Gwen und ich hatten es geschafft, einen Platz in der ersten Reihe zu bekommen. Während wir auf die Vorband warteten, richteten wir schon mal unsere Kameras her (Danke nochmals für den Fotopass ❤ ).
Als Vorgruppe hatten sich das Geschrei die Lokalmatadoren Delva eingeladen. Eine, wie ich finde, mutige, aber gelungene Entscheidung. Delva spielen neben vorwiegend deutschsprachigen Eigenkompositionen auch eher ruhige und melancholische irisch-keltische Melodien. Dennoch wusste die klare Stimme von Sängerin Johanna, das Geigenspiel ihrer Schwester Judith oder die Gitarrenakkorde von Michael zu überzeugen und den Fans einzuheizen.

DSC_5267_00412.jpgDoch dann war es Zeit…. Wir tauchten ab im Rausch der Tiefe und feierten gemeinsam mit der Band eine grossartige Party. Fand ich das Vorgängeralbum Staub und Schatten schon grossartig, gefällt mir Tiefenrausch noch ein Stück mehr. Nachtgeschrei bleiben ihrer rockigen Schiene treu, binden dennoch mehr Folk-Elemente ein, als auf den vorangehenden Alben. Man merkt dem Album an, dass sehr viel Herzblut darin steckt und das finde ich absolut grossartig.
Neben den Stücken vom neuen Silberling, durften natürlich auch ein paar ältere Songs nicht fehlen. Eines meiner Lieblingslieder von Nachtgeschrei ist (und wird wohl auch ewig bleiben) Wilde Jagd. Umso freudiger stimmte ich natürlich mit ein, als uns Martin zu eben jener einlud.
Viel zu schnell war die Show jedoch auch schon wieder vorbei und die Band stimmte Schlaflos an. Dieser Song berührt mich jedes Mal sehr tief, doch dieses Mal war es noch heftiger.
Dazustehen in dem Wissen, dass an diesem Abend die Tour endet…
Dazustehen und Nachtgeschrei zuzusehen, wie sie mit ihren Emotionen kämpfen…
Dazustehen und mitzufühlen…
Danke ❤

 

 

Weitere, wie immer praktisch unbearbeitete, Fotos findet ihr bei Facebook.

 

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