Lichtermeer und Saisonhoffnung

Nach dem grossartigen Doppelkonzert vom Vorabend wollten Gwen und ich es ausnutzen, dass wir mal mehr als nur eine Nacht in einem Hotel sind und ausschlafen. Pünktlich um 8 Uhr waren wir dann auch hellwach.

Allen Weiterschlafversuchen zum Trotz waren wir dann kurz nach 9 Uhr im Frühstückraum, wo wir uns mit Rührei, leckerem Brot und saftigem Lachs verwöhnen liessen. Anschliessend machten wir die Gegend unsicher. Ich kaufte mir eine neue Sonnenbrille, da ich in dem Chaos am Freitag meine natürlich vergessen/verloren hatte. Gwen besorgte sich noch Zigarettennachschub, bevor wir uns bei einem Café niederliessen und bei Latte Macchiatto den herrlichen Frühlingstag genossen. Ich leistete noch kurz Fernsupport, meiner Mama war das Handy abgestürzt und Gwen versuchte sich an einem Aprilscherz. Leider wollte ihr meine Familie nicht glauben, dass wir eigentlich in München waren, weil ich meinen neuen Arbeitshund abholen wollte.

Im Laufe des Nachmittags begaben wir uns wieder zum Spectaculum Mundi, wo wir alte Freunde trafen und einige neue Gesichter kennenlernten. Nachdem Lady Anora zu uns gestossen war, konnten wir ihr auch die Mission des Abends vertrauensvoll übergeben. Doch dazu später mehr.

DSC_1358_00087.jpgDas Doppelkonzert wurde von Brachmond eröffnet, eine junge Münchner Band, die mich schon am Tanzt! von sich zu überzeugen wusste. Fulminant spielten sie auf und heizten uns gekonnt ein. Natürlich spielten sie auch Brachmond, mein bisheriges Lieblingslied der Band. Übrigens auch auf ihrem Debüt-Album Die Saat zu finden, also hört es euch an. Kurz vor Ende des Sets baten Brachmond die Füchse auf die Bühne, um sich bei ihnen für die tolle Zusammenarbeit zu bedanken. Doch gleich darauf scheuchten sie die Regensburger wieder von der Bühne, brauchten sie doch den Platz um den extra für FuchsTeufelsWild geschriebenen Song zu performen. Ihr könnt mir glauben, da glitzerte es in manchen Augen verdächtig feucht. Auf jeden Fall eine sehr gelungene Überraschung.

DSC_1624_00054.jpgSchliesslich begann jedoch mein persönliches Highlight. Die Spielleute von FuchsTeufelsWild luden zur Saisoneröffnung. Man merkte den Füchsen an, dass sie einige Zeit nicht mehr gespielt hatten, so spielfreudig waren sie. Sie lieferten eine grossartige Show ab und gaben dabei nicht nur die Songs ihres bisherigen Programms zum Besten. Wir kamen auch in den Genuss von einigen Stücken, welche auf dem kommenden Album zu finden sein werden. Ausserdem hatten sie sich als Überraschungsgast Coco Grace von Abbahëad geladen.
Als weiteres Highlight waren für einmal beide Geiger – Sophie und Philip – gemeinsam auf der Bühne zu sehen. Dürft ihr ruhig öfters machen, liebe Füchse. 😉
Last but not least spielte Tom die Zugaben nicht auf der Akustik- sondern auf der E-Gitarre. Aus meiner Sicht ein gelungener Entscheid und ich hoffe, dass sie dieses Experiment noch öfters wagen.

DSC_1796_00226.jpgDoch nicht nur für FuchsTeufelsWild war der Abend vielleicht ein bisschen speziell. Auf für die Fans war etwas Neues da. Die Füchse haben seit knapp drei Wochen mit dem Wilden Rudel einen eigenen Fanclub. Dies musste das Rudel natürlich ausgiebig zelebrieren und so wurden vorgängig im Auftrag der Fanclubleitung durch Lady Anora und ihre Helfer Knicklichter unter allen Fans verteilt. Diese wurden zum Lied Das Mädchen mit den Schwefelhölzern aktiviert und verwandelten den Saal in ein Lichtermeer. Ich habe mir von einigen Bandmitglieder sagen lassen, dass sie so überwältigt waren von dem Bild, sie hätten beinahe vergessen, weiterzuspielen. Eine sehr gelungene erste Aktion des Fanclubs, der hoffentlich noch weitere folgen werden.
Das Konzert endete schliesslich mit einer wunderschönen Version von Hafen der Seele.

Da Gwen und ich die Möglichkeit ausgenutzt hatten, nach einem Konzert noch mit unseren Freunden zu quatschen, wurde es entsprechend früh, bis wir ins Bett kamen. Am Sonntag Morgen ging es dann nach einem leckeren Frühstück gemütlich zurück in Richtung Heimat. Unterwegs verabschiedeten wir uns von Lady Anora und trafen bald darauf erschöpft aber glücklich daheim ein.

 

Weitere Fotos folgen bald auf meiner Facebook-Seite.

 

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