Italienische Zwerge und Metal

Ich habe vor eeeeewig langer Zeit eine „Serie“ begonnen, in der ich euch Bands vorstelle, die mir gefallen. Serie ist etwas übertrieben, denn bisher habe ich dazu nur einen Blogartikel veröffentlicht (Korrektur, es sind zwei). Ein anderer dümpelt schon seit Ewigkeiten als 3-zeiliger Entwurf umher. Doch gerade diesen Sommer habe ich ein paar Bands für mich entdeckt, die ich euch nicht vorenthalten kann.

Den Anfang machen die Zwergen Metaller von Wind Rose.

Die Band wurde 2009 in Italien gegründet und brachte 2010 eine von  Cristiano Bertocchi (ex-LABYRINTH, ex-VISION DIVINE) produzierte EP heraus. Zwei Jahre später folgte das Erstlingswerk mit dem Titel Shadows Over Lothadruin. Die Platte umfasste 16 Songs mit Spieldauern zwischen 14 Sekunden und fast 11 Minuten. 2013 waren sie als Direktsupport von Epica, Finntroll und Wintersun auf Promotionstour in ganz Europa unterwegs. Hatte er vier Jahre zuvor noch die EP produziert, stiess Bertocchi 2014 als Bass-Spieler zur Band. 2015 wurde unter Scarlet Records die zweite Platte Wardens of the West Wind veröffentlich, gleichzeitig supporteten die Italiener die Schweizer Band Eluveitie auf deren Origins Europa Tour. Später in jenem Jahr, war die Band wieder auf Tour; diesesmal aber als Support von Ensiferum auf der One Man Army Tour.
2017 unterzeichnete die Band einen Vertrag bei Inner Wound Recordings und veröffentlichte im Mai ihr drittes Studioalbum unter dem Titel Stonehymn.
Wind Rose, das sind Francesco Cavalieri an den Vocals, Claudio Falconcini an der Gitarre, Federico Meranda am Keyboard, Daniele Visconti am Schlagzeug und Cristiano Bertocchi am Bass. Die fünf sind dem Symphonic Metal zuzuordnen, bezeichnen ihren Sound aber gerne als Zwergenmetal.

Ich wurde dank einer RP-Seite bei Facebook auf die Band aufmerksam, überzeugt hatte mich dann das folgende Video:

Darauf habe ich mir die neueste CD gekauft und war absolut begeistert. Der Sound von Wind Rose ist Pathos, aber mit viel Kraft und grossartigen Chören. Man fühlt sich förmlich nach Mittelerde versetzt und sieht vor seinem geistigen Auge wie Zwerge, Elben und Menschen gemeinsam in die Schlacht gegen Sarumans schwarze Armeen ziehen. Die Stimme Cavalieris ist, für das bediente Subgenre, überraschend tief und harmoniert gut mit dem bodenständigen Gitarrenspiel von Claudio Falconcini.

Leider hatte ich bisher noch keine Gelegenheit, die Band live zu erleben. Gwen und ich hatten im Mai ernsthaft mit dem Gedanken geliebäugelt, an die Releaseparty von Stonehymn zu fahren. Aber die Vernunft hat uns dann doch einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Als Entschädigung habe ich dafür die ersten beiden Alben meiner Musiksammlung hinzu gefügt.

Wer mehr über die Band erfahren will, findet sie auf ihrer Homepage, Facebook, Instagram oder Youtube.

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