01.05.2018 – The Devils Own Tour

Vergangenen Dienstag war ich zum ersten Mal im Ebrietas Zürich für die The Devils Own Tour. Entsprechend verblüfft war ich beim Eintreten, dass an dieser Location ein Konzert stattfinden sollte. Der Barraum ist klein und bereits mit Tischen und Sitzgelegenheiten voll gestellt. Hier würde nie und nimmer noch eine Bühne Platz finden.

Wir wurden dann ins Untergeschoss verwiesen. Der Kellerraum ist zwar nicht grösser, dafür mit einer Bühne und der notwendigen Technik ausgestattet. Als wir die Treppe hinunter kamen, herrschte bereits emsiges Treiben. Die Herren von Edge of Ever, Methane und Eyes Wide Open waren fleissig mit dem Aufbau beschäftigt.

Edge of Ever @ Eribrietas Zürich

Pünktlich um 20:30 starteten Edge of Ever mit ihrer Show. Bis dato hatten sich leider ausser uns kaum weitere Metalheads eingefunden. Doch davon liess sich die 2012 in Berlin gegründete Band nicht beeindrucken. Unbeirrt zogen sie ihre Show durch und rockten die Bühne. Musikalisch wussten sie die wenigen Anwesenden von sich zu überzeugen und so feierten Publikum sowie die anderen Bands kräftig mit. Respekt an die Band, die hier abgegangen ist, als würden sie vor dem überfüllten Infield auf Wacken spielen.

Methane @ Eribrietas Zürich

Mein persönliches Highlight und der einzige Grund, wieso ich mich ausgerechnet am ersten Mai nach Zürich begeben hatte, waren die Schweden von Methane. Leider nur zu dritt angereist, Stammgitarrist Dillon ist in den USA unabkömmlich und sein Ersatzmann musste die letzten Tourkonzerte auch streichen, zeigten die drei dennoch eine grossartige Show. Die drei schienen solchen Spass zu haben, dass es auch die Leute aus dem Barbereich nach unten zog und so war der kleine Raum bald ziemlich voll. Das Publikum feierte begeistert mit und liess sich insbesondere vom wilden Toben von Gitarrist Jimi anstecken. Viel zu schnell war die Show auch schon wieder vorbei.

Eyes Wide Open @ Eribrietas Zürich

Nach einer kurzen Umbauphase war es Zeit für Eyes Wide Open. Schon auf dem Album entsprachen sie nicht ganz meinem Geschmack und leider überzeugten sie mich auch live nicht wirklich. Sobald ich meine Fotos geschossen hatte, beschloss ich daher, mich nach oben zurück zu ziehen und mir eine Erfrischung zu gönnen. So wie es schien, war ich nicht die Einzige, die von den Schweden nur mässig begeistert war. Der bei Methane noch volle Raum hatte sich bereits merklich gelehrt, als ich mich anschickte, die Treppe wieder hinaufzusteigen.

Alles in allem ein eher durchzogener Abend. Vermochten Edge of Ever und vor allem Methane noch das Publikum von ihren Qualitäten zu überzeugen, gelang dies dem Hauptact des Abends nur teilweise. Dennoch hatte sich meiner Meinung nach die Reise nach Zürich gelohnt. Wer weiss, vielleicht sieht man mich öfters in dieser kleinen aber feinen Kneipe mit dem winzigen Konzertraum.

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